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Die Geschichte habe ich geschrieben. Ich wollte damit meine Eltern überzeugen ein Haustier zu bekommen aber ich werde sie meinen Eltern wahrscheinlich nie geben. Ich pack sie jetzt einfach mal hier drauf...nur fals einer mal in erwägung zieht ein tier aus einem Tierheim zu holen.

Tiere in einem Tierheim

Eine Geschichte über einen Hund in einem Tierheim, welcher wegen einer Behinderung abgegeben wurde. Die Geschichte ist aus der Sicht des Tieres beschrieben. Der Autor will damit erklären, dass es zu viele Tiere in einem Tierheim gibt und viele Tiere keine Chance haben aufgenommen zu werden.

Am Anfang war alles Dunkel. Ich kann mich kaum an etwas erinnern. Als ich es zum ersten Mal schaffte meine Augen zu öffnen, sah ich meine Mutter mit ihrem warmen Fell und meine Geschwister die schon spielten. Danach viel mein Blick hoch auf ein Zweibeiniges Lebewesen. Ich wusste nicht was das war, doch ich hörte seine Worte wie es zu mir sprach: „Na, was ist denn mit deinen Pfötchen los? Ich wusste nicht was ein Pfötchen war. Ich verstand in diesem Moment nichts was der Zweibeiner zu mir sagte. Ich lernte diese Begriffe alle erst später bei meiner Mutter. Heute weiß ich was es bedeutet…
Im Laufe der Zeit wuchsen ich und meine Geschwister heran. Wir rauften miteinander und unsere Herrchen fanden das wohl immer lustig, denn sie lachten die ganze Zeit.
Eines Tages dann kam ein andres zweibeiniges Wesen. Es waren nicht unsere Herrchen. Ich lernte schon lange Zeit vor dieser Begegnung den Begriff Mensch und Menschen kennen. „Seit immer lieb zu ihnen. Sie sorgen für uns. Sie nennen uns ihren besten Freund. Wir bekommen bei ihnen immer Futter, Essen und Trinken. Menschen sind immer gut zu uns. Sie schenken uns viel Liebe.“ Ich dachte an das was mir meine Mutter beigebracht hatte. Interessiert starrte ich auf die Menschen. Es waren mehr als ich Anfangs sah und es waren auch kleinere dabei. Kinder nannte man sie, dass sagte mir meine Mutter auch. „Sie werden immer mit euch spielen.“ Die Kinder tollten herum. „Timo, Laura, hört auf so rumzutollen! Schaut euch lieber die Hunde an!“ Das ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Sie rannten zu uns Welpen hin. Sie waren so schnell. Ich bekam Angst. Ich drückte mich ins Fell meiner Mutter. Meine Mutter erklärte meinen Geschwistern und mir, dass sie jetzt einen von uns holen würden und-, bevor sie ihren Satz zu ende sprechen konnte nahmen die Menschen eine von meinen Schwestern hoch. Meine Mutter rief ihr hinterher und sagte, dass es ihr besser gehen würde als hier.
Das war das also mit den Menschen…sie holten uns ab um uns ein schönes Zuhause zu geben. Aber ich fand es hier doch auch schön. Hier bei meiner Mutter und meinen anderen Geschwistern. „Dort werden sie sich aber mehr für dich sorgen als diese Menschen hier.“, sagte meine Mutter immer streng zu mir. So laut, dass sie meine Geschwister auch hören konnten.
Im Laufe der Zeit wurden alle meine Geschwister von Menschen abgeholt, nur ich nicht. Manche Menschen sahen mich nur komisch an und fragten mein Herrchen was mit mir gewesen sei. Er antwortete: „Er kam schon so auf die Welt. Er kommt damit gut klar.“ Die meisten erwiderten nur, dass sie keinen behinderten Hund wollen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich immer noch nichts davon. Ich wurde mit der Zeit älter. Nun kam der Tag an dem mein letzter Bruder von Menschen abgeholt wurde. Einmal kamen noch andere Menschen zu uns aber sie wollten mich nicht.
Eines Tages kam mein Herrchen. Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Tag. Menschen würden sagen, so als ob es erst gestern gewesen wäre.
Ich begrüßte ihn mit heftigem Schwanzwedeln. Das machte ich immer, wenn er kam. Doch an diesem Tag war etwas anders. Das merkte ich an allem. An seinem Gesicht, seinem Verhalten und vor allem an seinen Augen. „Ich würde dich nur zu gerne behalten, aber es geht nicht. Wir werden bald umziehen und da können wir nur deine Mutter mitnehmen.“ Ihm liefen Tränen über die Augen. Ich war ein braver Hund und versuchte ihn zu trösten, doch es machte ihn nur noch trauriger. Er nahm mich hoch. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und hoffte dass ich nun endlich auch ein gutes Zuhause finden würde. Ich war so sehr gespannt das ich vor Aufregung Bauchschmerzen bekam. Ich wurde ins Auto gepackt. Ich liebte das. Manchmal nahm mein Herrchen mich und meine Geschwister mit ins Auto und dann fuhren wir auf eine große Wiese an einem See. Dort spielten wir immer Ball, rauften miteinander, durften schwimmen gehen und alles machen, was ein Hundeleben erfüllt. Nur zu gerne erinnerte ich mich daran zurück. Allerdings wusste ich, dass es heute nicht zu der Wiese gehen würde. Mein Herrchen weinte. Er lachte immer wenn wir dorthin fuhren. Trotzdem wartete ich im Kofferraum immer noch gespannt. Ich war schließlich indem Glauben eine neue Familie zu treffen.
Als der Kofferraum aufgemacht wurde sprang ich voll Begeisterung raus. Ich schaute mich um und meine Freude ließ abrupt nach. Hier roch es nicht nach Mensch. Hier roch es nach Tieren, nach Verzweiflung und nach Angst. Ich konnte alles ganz genau spüren. Mein Blick viel auf die Zwinger mit hunderten von Hunden. Sie bellten und immer wenn Menschen daran vorbeigingen zeigten sie sich von ihrer besten Seite. Ich hatte Angst. Ich drückte mich an das Bein von meinem Herrchen doch er schob mich weg. Er war Grob zu mir, dass war er noch nie. Verwirrt und voller Angst sah ich ihn an. Er sah zurück, wischte sich eine letzte Träne ab und sagte, dass ich jetzt ein ganz starker Hund sein müsse. Dann starrte er auf eine gerade kommende Frau. Sie sah anders aus als die Menschen die ich sonst immer sah. Nicht fröhlich aber auch nicht traurig. Diesen Blick kannte ich damals noch nicht. Sie fragte mein Herrchen was er wolle. „ Ich muss den Hund hier abgeben.“ Erneut liefen Tränen über seine Wangen. „ Wir können unser Haus nicht bezahlen. Wir müssen in eine kleine Wohnung umziehen, weit weg von hier, und der Vermieter erlaubt nur einen Hund. Wir haben noch eine 13 Jahre alte Hündin, seine Mutter. Wir wollen sie nicht abgeben. Sie soll für den Rest ihres Lebens noch bei uns bleiben. Wir dachten, dass es für ihn leichter wird ein neues zuhause zu suchen. Er ist noch nicht mal ein Jahr.“ Ich wollte meinem Herrchen keine Vorwürfe machen. Ich wusste und ich weiß dass er alles versuchte um mich nicht abgeben zu müssen. Aber ich konnte genau die Gedanken der Frau nachvollziehen. Die Wahrscheinlichkeit dass ein Behinderter Hund ein neues Zuhause findet ist genauso groß wie das eine 13 jährige Hündin ein neues zuhause findet. Mein Herrchen streichelte mich ein letztes Mal und ließ mich mit der Frau alleine. Ich sah seinem Auto nach. Traurig ließ ich den Kopf hängen. Ich spürte eine Hand auf meinem Kopf. Es war die Hand der Frau. Sie sagte nichts, sondern zog nur noch an der Leine. Ich wollte ein braver Hund sein und so folgte ich ihr. Sie brachte mich in einen Käfig. Ich war der einzige Hund. Ich wäre lieber mit einem Artgenossen zusammen gewesen aber ich beschwerte mich nicht.
Die Zeit verging. Es kamen jeden Tag nette Frauen zu mir und gaben mir mein Futter. Sie gingen auch mit mir Gassi und kümmerten sich um mich wenn es ihre Zeit zuließ, aber das war selten. Ich hatte viel zu wenig Aufmerksamkeit. Nur einmal wechselte ich meinen Käfig. Ich hörte noch wie die Frau sagte, ein 2 ½ Jahre alter Hund ist nun wirklich kein Welpe mehr. So kam eines Tages eine Frau zu mir und holte mich aus meinem Käfig und brachte mich in einen anderen auf der anderen Seite des Tierheims. Wie sie wusste ich, dass meine Chancen genommen zu werden, nun noch geringer waren als vorher. Am Anfang zeigte ich mich noch den Menschen, wenn sie kamen, von meiner besten Seite. Allerdings kamen viel weniger Menschen als ich noch im andern Käfig war und so gab ich mit der Zeit auf. Ich hatte viel zu wenig Aufmerksamkeit. Ich sehnte mich so sehr nach einem Herrchen.
Mit der Zeit verging mir der Appetit. Am Anfang dachte ich, dass alles ein böser Traum sei, dass ich irgendwann aufwache, vielleicht sogar am See, und wieder mit meinen Geschwistern rumtollte, aber das war nie der Fall. Einmal kam ein Mensch mit einem weißen Anzug zu mir. Ich hörte wie die Frau zu ihm sagte, dass ich schon länger nicht mehr fraß. Ich hob einmal ganz kurz den Kopf, hatte aber keine Kraft mehr in länger oben zu halten. Ich fühlte mich so schlecht. Der Mensch mit dem weißen Kittel hob etwas Spitzes und Langes aus seiner Tasche. Mir war das egal. Mir war nun alles egal. Ich merkte nicht einmal den Schmerz der von dem langen Etwas ausging als es in mein Fell eindrang. Ich war kraftlos; mutlos. Ich fror. Ich sah um mich rum. Alles war weiß. Ich erkannte den Winter. Ich ließ meine Gedanken schweifen. Im Winter durfte ich immer an dem warmen Kamin mit meiner Mutter bei meinem Herrchen sitzen. Der Mensch mit dem weißen Kittel war nun aus meinem Zwinger herausgegangen und redete nun mit der Frau die mich am ersten Tag in meinen Käfig gebracht hatte. Ich hörte Worte wie: wenn er in den nächsten paar Tagen immer noch nichts frisst müssen sie ihn zu mir bringen.
In dieser Nacht hatte ich einen wunderschönen Traum. Ich lag bei meiner Mutter und mit meinen Geschwistern am See. Wir waren alle glücklich. Ich lag in ihrer Mitte. Ich wollte gerade in den See mit ihnen als mich ein lauter Knall aus meinem Traum und aus meinem Schlaf riss. Ich schaute nach oben und bekam Angst. Nochmehr Angst als ich hier in meinen Käfig kam. Der Himmel war bunt. Überall leuchteten bunte Punkte auf. Immer wieder knallte es. Vor Angst musste ich bellen. Ich konnte nicht anders. Ich erinnerte mich an einen Tag wo es genauso aussah. Den ersten und den zweiten allerdings verbrachte ich mit meinem Herrchen. An diesem Tag waren sie glücklich und das beruhigte uns Hunde. Sie wünschten uns und sich ein schönes neues Jahr. An diesem Tag gab es immer das herrlichste Essen. Ich dachte Wehleidig an mein Herrchen. Was es jetzt wohl machen wird…Dann kam mir meine Mutter in den Sinn. Ob sie noch lebte…der Gedanke machte mich traurig. Ich dachte daran wie sie mir ein besseres Leben versprach. Wenn das hier ein besseres Leben sein solle…dann dachte ich an meine Geschwister…wie es ihnen jetzt wohl gehen würde…ich wünschte ihnen nur das Beste genau wie meiner Mutter auch. Das Knallen hörte auf und ich schlief wieder ein.
Am nächsten Tag lag eine komische Stimmung in der Luft. Ich konnte nicht sagen was es war, es war aber komisch. Allerdings machte es mir keine Angst. Es gab an diesem Tag essen und ich fraß, obwohl ich nichts mehr wollte. Ich hatte keine Ahnung warum, aber ich fraß. Ich wusste am Morgen auch noch nicht, dass nun der Glücklichste Tag meines Lebens begonnen hatte. Von weitem hörte ich schon die Frau die mich damals hierher gebracht hatte. Sie war aber nicht alleine. Sie redete mit jemandem. „Wir haben hier noch einen relativ jungen Hund. Er ist erst 3 ½ aber ein Notfall. Er hat nur 3 Pfoten aber das stört ihn nicht. Ihn will deswegen aber keiner haben.“ „Oh mein Gott! Der Hund kann doch dafür nichts! Wo ist er denn?“ Diese Stimme kannte ich nicht. Ich hob aber interessiert mein Kopf und ging an die Tür. Dort sah ich Menschen stehen; 2 Große und einen etwas kleineren aber auch schon älter. Sie schauten mich an. Aber nicht erschreckt über meine 3 Pfoten sondern interessiert. Nur ein kurzer Moment verging. Sie nickten und gingen zurück. Es war für mich als ob die Welt zusammenbräche. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Ich konnte weder weinen noch bellen. Ich stand einfach da. Dann hörte ich wieder Schritte. Dieselbe Familie, die gerade eben vor meiner Tür stand. Doch nun wurde die Tür geöffnet. Ich blieb immer noch stehen ohne etwas zu machen. Ich starrte sie nur an. Sie legten eine Leine über meinen Kopf. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Doch nun zogen sie und ich bewegte mich. Sie brachten mich zu ihrem Auto. Es war einfach nur toll. Diese Gefühle die ich in diesem Moment hatte sind einfach nur unbeschreiblich. Nach diesem langen Aufenthalt im Tierheim ist endlich das unglaubliche geschehen. Mich holt jemand; Menschen wollen mir ein Zuhause geben!

Während den ganzen Jahren vergaß ich nie meine Geschwister. Ich hoffte dass es ihnen genauso gut gehe wie mir. Mir ging es fantastisch. Jeden Tag kümmerten sie sich um mich. Einmal in der Woche fuhren wir woanders hin. Auf eine Hundewiese oder auf einen Hundespielplatz. An heißen Tagen fuhren sie mit mir an einen See und im Winter durfte ich im Schnee rumtollen. Sie meckerten nie auch wenn ich ihre Wohnung mit Haaren verschmutzte. Sie nahmen mich überall mithin. Egal ob es ein Freizeitpark oder der Urlaub war. Wenn das Hotel keine Hunde nahm suchten sie solange bis sie eins fanden, das Hunde nahm. Ich dachte oft an die Worte meiner Mutter. Das waren also echte Menschen die mich akzeptierten Ich war einfach nur glücklich und schenkte ihnen die Liebe die sie mir gaben.
Nun lieg ich hier und habe euch von meinem ganzen Leben berichten können. Ein Mensch mit einem weißen Kittel steht neben mir. Ich weiß nun, dass man ihn Tierarzt nennt. Meine Familie weint. In dem letzten Jahr wurde ich krank. Meine Familie hat in dieser Zeit immer für mich gesorgt doch nun sind sie sich alle einig, dass sie mich nicht mehr leiden lassen wollen. Sie wollen meinem Leben ein glückliches Ende ohne Schmerzen bereiten. Diese Tat werde ich ihnen nie vergessen. Es zeigt mir, dass sie mich so sehr lieben. Ihren geliebten Hund gehen zu lassen und ihn nicht mehr leiden lassen das ist für mich ein echter Beweis das sie mich all die Jahre lang wirklich liebten. Der Tierarzt sagt, dass es mir bald besser gehen wird. Er gibt mir eine Spritze. Langsam werde ich müde. Mit letzter Kraft blicke ich hoch zu meinen Menschen. Sie stehen neben mir und streicheln mich. Sie haben Tränen im Gesicht. Mit meinen Augen mache ich ihnen ein letztes Mal klar, dass sie nicht um mich trauern sollen. Sie haben mir das schönste aller Hundeleben gezeigt. Sie sollen sich an mich erinnern und mich nie vergessen. Sie sollen wieder in ein Tierheim gehen und einem Hund eine Chance geben, der von andern Menschen nie eine Chance bekommen wird. Einmal belle ich noch. Mein Abschiedsgruß. Nun überkommt mich der Schlaf. Ich werde sie nie vergessen…




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